Wärmepumpe in Augsburg — was vor dem Tausch geklärt sein muss
Ob eine Wärmepumpe im Bestand funktioniert, entscheidet sich nicht am Gerät, sondern an vier Fragen: Heizlast, Vorlauftemperatur, Stromkosten und Förderung. Als Elektro-Fachbetrieb aus Augsburg klären wir alle vier, bevor montiert wird.
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- Heizlast raumweise berechnet — das Gerät passt zum Haus, nicht umgekehrt
- Förderung bis zu 80 %, max. 22.400 € — wir bereiten alle Förderunterlagen vor, den KfW-Antrag stellen Sie selbst
- Elektrik, Zählerschrank und Anmeldung beim Netzbetreiber aus einer Hand
- Aufstellort mit Schallschutz geplant — es bleibt ruhig auf dem Grundstück
Was kostet eine Wärmepumpe mit Einbau?
Im KfW-Rechenbeispiel: 32.000 € inkl. Montage, bis zu 22.400 € Zuschuss (bis zu 80 %) — bleiben rund 9.600 € Eigenanteil. Den KfW-Antrag stellen Sie selbst, wir bereiten alle Förderunterlagen vor. Ab Februar 2027 sinken die Fördersätze — was Ihr Haus kostet, sagen wir Ihnen nach kurzer Prüfung ehrlich.
450+ Projekte in 3 Jahren — eigenes Montageteam, Elektro-Fachbetrieb aus Augsburg. Planung, Förderunterlagen und Einbau aus einer Hand.
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Heizlast: die Rechnung vor dem Angebot
Die wichtigste Zahl der ganzen Planung ist die Heizlast — wie viel Leistung das Haus am kältesten Tag tatsächlich braucht. Sie wird raumweise berechnet, nicht am Gasverbrauch abgelesen und nicht geschätzt. Eine zu groß gewählte Wärmepumpe taktet, verschleißt schneller und wird im Betrieb teurer; eine zu kleine schafft die kalten Wochen nicht. Deshalb steht die Heizlastberechnung bei uns am Anfang und nicht im Kleingedruckten: Sie bestimmt das Gerät, den Schallschutz zum Nachbarn und die Frage, ob der Heizstab wirklich nur Reserve bleibt.
Vorlauftemperatur und Heizkörper
Die zweite Frage ist die Vorlauftemperatur: Je niedriger sie sein darf, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Eine Fußbodenheizung ist ideal, aber kein Muss — viele Bestandsbauten kommen mit den vorhandenen Heizkörpern aus, wenn einzelne kritische Räume größere Heizflächen bekommen. Ob das bei Ihnen reicht, zeigt die raumweise Rechnung: Wir prüfen jeden Heizkörper gegen die berechnete Heizlast und tauschen gezielt die wenigen, die zu klein sind, statt pauschal das ganze Haus umzurüsten. Ein hydraulischer Abgleich gehört danach ohnehin dazu — auch als Fördervoraussetzung.
Stromtarif und Netzanschluss
Eine Wärmepumpe ist ein elektrisches Gerät — und genau hier spielt ein Elektro-Fachbetrieb seinen Vorteil aus. Zum Projekt gehören der Blick in den Zählerschrank, die Frage nach einem separaten Zählpunkt für einen günstigeren Wärmepumpen-Stromtarif und die Anmeldung als steuerbare Verbrauchseinrichtung mit dem passenden Netzentgelt-Modul. Die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister übernehmen wir komplett mit dem eigenen Team — inklusive der Modulwahl, die wir vorher gemeinsam durchsprechen, weil sie von Verbrauch und Zählerkonzept abhängt.
Förderung: bis zu 80 Prozent, maximal 22.400 Euro
Für den Tausch einer alten Heizung gegen eine Wärmepumpe gibt es über die KfW derzeit Zuschüsse von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 22.400 Euro — die Konditionen und Stufen haben wir im Beitrag zur KfW-Heizungsförderung 2026 zusammengefasst. Wichtig für die Planung: Den Förderantrag stellen Sie als Kunde selbst bei der KfW; wir bereiten die technischen Unterlagen dafür vor und sorgen dafür, dass die Anlage die Voraussetzungen erfüllt. Der Antrag gehört vor den Vertrag über die Umsetzung — auch diese Reihenfolge gehen wir in der Beratung gemeinsam durch.
Aufstellort und Schallschutz
Die häufigste Sorge in Beratungsgesprächen betrifft nicht die Technik, sondern die Ruhe: Wie laut wird das? Moderne Geräte sind im Normalbetrieb leiser als ihr Ruf, aber der Aufstellort entscheidet trotzdem mit. Zwischen zwei Hauswänden kann sich Schall verstärken, vor dem Schlafzimmerfenster des Nachbarn hat ein Außengerät nichts verloren, und die Abstände zur Grundstücksgrenze müssen ohnehin eingehalten werden. Wir planen den Standort deshalb mit Blick auf Schallausbreitung, Fundament, Kondensatablauf und kurze Leitungswege ins Haus — und rechnen die Schallwerte für den konkreten Aufstellort nach, statt auf das Datenblatt zu verweisen. So bleibt es auch nach dem Winter still auf dem Grundstück, im besten Sinn.
Wärmepumpe und Photovoltaik
Kaum eine Kombination passt so gut zusammen wie Wärmepumpe und Photovoltaik: In der Übergangszeit heizt die Wärmepumpe zu einem guten Teil mit Strom vom eigenen Dach, und der Eigenverbrauch der PV-Anlage steigt deutlich. Wenn ohnehin beides ansteht, lohnt es sich, die Projekte zusammen zu planen — Zählerkonzept, Energiemanagement und Leitungswege greifen dann ineinander, statt zweimal gebaut zu werden. Beispiele aus der Praxis zeigen unsere Projekte.
So läuft es mit uns ab
Der Ablauf ist wie immer: Beratung, Angebot, Unterschrift — danach folgt die technische Machbarkeitsprüfung innerhalb der Widerrufsfrist. Erst dann wird bestellt und montiert; passt etwas nicht, steigen beide Seiten ohne Kosten aus. Die Montage koordinieren wir komplett — Elektrik und Anmeldung mit dem eigenen Team, die Heizungsseite mit unseren festen Partnerbetrieben, mit denen wir seit Jahren zusammenarbeiten. Eine erste Größenordnung für Ihr Haus liefert der Konfigurator auf der Startseite.